Die Personalzeiterfassung (PZE) ist die Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten durch Maschinen und gehört thematisch zur Personalzeitwirtschaft.
In früheren Zeiten wurden dafür Stechuhren verwendet. Heute nutzt man elektronische Zeiterfassungsgeräte (Terminals), an denen die Beschäftigten mit einer Kunststoffkarte mittels Strichcode, Magnetstreifen und neuerdings RFID-Chips die Buchungen auslösen. Die Übertragung mit Strichcode und Magnetstreifen wird kaum angewendet, gebräuchlicher sind berührungslose Ausweismedien (Proximity), wie Legic- oder Mifareausweise.
Durch Kommen- und Gehenmeldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit erfasst. Darüber hinaus können in solchen Systemen Abwesenheitsplanung, Dienstplanung oder das Antragswesen für Abwesenheiten meist integriert werden. Bei Bedarf können über die Personalzeiterfassung auch Zugangskontrollen durchgeführt werden. Für die Lohn- und Gehaltsabrechnung liefern Zeiterfassungssysteme die Berechnungsgrundlage, indem Mehrarbeitszuschläge, Zulagen für Wochenend- und Feiertagsarbeit, Nachtzuschläge oder Schichtzulagen automatisch durch hinterlegte Formeln errechnet werden.
Um unterschiedliche Tarifverträge und Arbeitszeitmodelle abbilden zu können, können die entsprechenden Regeln im System hinterlegt werden.
Mit der PZE verwandt sind die Betriebsdatenerfassung (BDE) und die Maschinendatenerfassung (MDE). Von zunehmender Bedeutung sind mobile Zeiterfassungssysteme über Mobiltelefone.