
Zwei Bespiele aus dem wahren Leben...
1. Wie testet der Einzelhandel Marketingmaßnahmen?
Der Einzelhandel hat zunehmend Konkurrenz durch den Direktverkauf (Internet, Tele-Shopping usw.) erhalten. Welche Warenpräsentation, welche Aktionsformen tatsächlich Kunden ködern ist also enorm wichtig. Ist es ein redegewandter Verkäufer, der - mit einem Mikrofon bewaffnet - offensiv die Käufer zutextet? Reichen knallbunte Werbeschilder mit Tiefstpreisangeboten oder wirken sich attraktive und freizügige Hostessen besser auf das Kaufverhalten aus? Animiert vielleicht der Einsatz von Musikberieselung, Duft und auffälligen Farben zum Kauf oder ist eine neutrale Umgebung sowie der Verzicht auf Düfte und Klänge animierender? Die reine Umsatzmessung ist zu ungenau. Wer aber heute angelockt wurde, kauft vielleicht erst beim nächsten Mal, auch in Vorfreude auf neue Attraktionen. Anderen genügt ein freundliches Angebot, um wiederzukommen.
Andere finden die Aktion toll, können aber mit dem Angebot an sich nichts anfangen. Sie kommen trotzdem wieder, weil sie auf weitere Schnäppchen hoffen. Wichtig ist also, wie viele potenzielle Käufer auf den Bereich der Sonderaktion aufmerksam geworden und dort hineingeströmt sind. Kundenzählungen an sämtlichen Zugängen zum Sonder-Verkaufsbereich sind daher Standard. Azubis oder jobbende Studenten führen gelangweilt Strichlisten auf Anweisung der hauseigenen Marketingabteilung oder eines beauftragten Marktforschungsunternehmens. Vor allem bei längerer Beobachtung ist der Personaleinsatz teuer - und oft kommen Fantasieergebnisse dabei heraus, doch die Kundenfrequenz muss gemessen werden, denn schließlich sollen langfristig der Bekanntheitsgrad, die Kundenzahl und natürlich der Umsatz gesteigert werden.
Eine exakte Alternative zu Strichlisten ist z.B. eine Lichtschranke die mit einem Mini-Computer gekoppelt ist. Die Anzahl der Kauflustigen wird registriert und mit Hilfe von GSM (Mobilfunk) in zeitlich definierten Intervallen an einen Zentralrechner weitergeleitet. Der wertet die exakteren und umfangreicheren Daten aus und liefert damit eine genaue Analyse über Sinn und Unsinn von bestimmten Sonderwerbeformen und Warenpräsentationen. Mit stichprobenartigen Befragungen lassen sich die Zielgruppen noch genauer bestimmen.
Dies hilft bei zukünftigen Marketing-Entscheidungen, z.B. dass Wagner-Musik in violettem Ambiente verbunden mit Stiefmütterchenduft den Umsatz innerhalb von zehn Tagen durchschnittlich um 19 Prozent drückt (außer zwischen 14.30 und 15.15 Uhr, in dieser Zeit wurde der Umsatz annähernd gehalten). Nimmt man hingegen Vanille-Aroma plus Reggae-Musik und streicht die Wände gelb bringt das eine Steigerung von 26 Prozent. In Verbindung mit attraktiven Präsentations-Hostessen können im Schnitt sogar noch einmal vier Prozent zugelegt werden (zwischen 18 Uhr und Feierabend sogar satte 12 Prozent Wachstum). Mit dieser genauen Analyse ist das Management nun in der Lage, den Ertrag gezielt zu steigern - auch nach Abzug der Kosten für die zusätzliche Kunden-Animation.
2. Sicherung von Büros und Produktionseinrichtungen
Ein nerviges Thema, wenn es passiert: Einbruch in Firmenräume. Sachschaden und der Einkaufswert des Diebesgutes werden vielleicht von der Versicherung übernommen. Doch was ist mit den Umsatzausfällen? Lieferverzögerungen? Datenklau und Dokumentendiebstahl? Jährlich entstehen so Schäden in Milliardenhöhe, von denen ein Großteil vermeidbar gewesen wäre.
Alarmanlagen
Die Auswahl ist groß und die Anlagen arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Beim Einbau einer Alarmanlage sollten Sie auch mit Ihrer Versicherung sprechen. Diese akzeptiert möglicherweise die Sicherheitseinrichtung nur unter bestimmten Auflagen, die bei der Auswahl und Installation der Anlage zu beachten sind. Dafür gibt es in bestimmten Fällen aber auch Preisnachlässe bei den Beiträgen.
Viele ältere Sicherheitseinrichtungen entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Sie sind für technisch versierte Einbrecher leicht zu umgehen oder arbeiten nicht effektiv genug. Mit ENAiKOON-Modulen bringen Sie in den meisten Fällen auch bereits installierte Anlagen mit geringem Aufwand auf den neuesten Stand der Technik. Beispielsweise kann damit ein bislang lediglich optisch-akustischer Alarm so erweitert werden, dass bei Auslösung gleichzeitig Sicherheitsprofis alarmiert werden.
ENAiKOON arbeitet auf diesem Gebiet mit der BOSCH-Sicherheitszentrale zusammen. Von dort wird automatisch die nächstgelegene Polizeidienststelle alarmiert oder - im Brandfall - die Feuerwehr. Je nach Vorgabe des Auftraggebers leiten die BOSCH-Mitarbeiter gegebenenfalls auch andere Maßnahmen ein, die vom Auftraggeber festgelegt werden können.
