
Zwei Beispiele, eines aus dem Alltag, das andere - na, lesen Sie selbst...
1. Sicherheitstechnik für Taxis und Mietwagen
Taxifahren ist ein gefährlicher Beruf. Hunderte Taxifahrer werden jedes Jahr Opfer von Raubüberfällen und Tätlichkeiten, immer wieder werden Taxifahrer bei Überfällen getötet. Schon lange fordern Berufsverbände deshalb mehr Sicherheit im Taxigewerbe.
Frühere Ansätze elektronischen Schutzes via GPS scheiterten immer wieder an zu hohen Kosten (mehrere tausend Euro jährlich). Außerdem konstatiert der Taxiverband Deutschland e.V. (TVD): „Dem deutschen Taxigewerbe geht es schlecht wie nie zuvor“. ENAIKOON macht nun Sicherheit bezahlbar.
ENAiKOON hat nun eine spezielle Sicherheitstechnik entwickelt, die mit Hilfe des Satelliten-Navigationssystems GPS sowie einem GSM-Modul (mobile Telefonverbindung) auf dem neuesten Stand der Technik und trotzdem sehr preiswert ist: ENAiKOON locate.
Im Notfall löst der Taxifahrer über einen Notfallschalter einen stillen Alarm aus, der bundesweit über das Mobilfunknetz weitergeleitet wird. Mit Hilfe von GPS wird der genaue Standort des Fahrzeugs in Deutschland von einer Sicherheitszentrale ermittelt und an die Polizei gemeldet – ohne den zeitraubenden Umweg über die Taxizentrale. Präventiv werden potenzielle Täter durch einen auffälligen Aufkleber gewarnt, dass der Wagen mit modernster Elektronik gesichert ist. Versuche mit ähnlichen Systemen haben gezeigt, dass diese Sicherheitsvorkehrungen schon allein durch ihre Präsenz die Zahl der Übergriffe auf Taxifahrer signifikant senken kann.
Die Zukunft: die optimale Taxizentrale! Die eingebaute Technik dient aber nicht nur der Sicherheit des Fahrpersonals, sondern wird künftig auch die herkömmliche Taxizentrale ersetzen. Das System kann von außen per Telefon ganz normal angewählt werden und ermittelt dabei automatisch sowohl die Adresse des Anrufers als auch den Standort des nächstgelegenen Taxis. Falls der Anrufer einmal nicht über die Datenbank lokalisiert werden kann, fragt ein computergesteuertes Sprach-Dialogsystem die Kundendaten ab und speichert sie. Nur in Ausnahmefällen wird der Kunde an ein Callcenter weitergeleitet. Der Fahrer kann also im Normalfall direkt mit dem Kunden sprechen und so bereits Besonderheiten (Kartenzahlung, Hilfe für ältere Menschen, sperriges Gepäck u.ä.) vorab klären. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Fahrgast wird praktisch ohne Zeitverzögerung mit einem Fahrer verbunden und braucht sich nicht mehr über besetzte Rufnummern oder genervte Telefonisten mit zum Teil mangelhafter Ortskenntnis zu ärgern. Zudem ist nach dem Gespräch mit dem Fahrer auch klar, ob der Kunde gleich vor die Tür gehen kann oder noch einige Minuten auf seinen Wagen warten muss.
Höhere Wirtschaftlichkeit: Für kleinere Taxibetreiber und sogar für Einzelunternehmer bringt das System alle Vorteile einer großen Taxizentrale mit sich und spart sogar deren hohen Kosten. Es arbeitet unbestechlich und sorgt dafür, dass keines der beteiligten Unternehmen bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugt oder benachteiligt werden kann. Betreiber größerer Taxiflotten können mit Hilfe der gespeicherten Kunden- und Streckendaten firmeninterne Statistiken zu Auslastung, gefahrenen Kilometern, günstigen Standorten usw. erstellen. Auch für die Abrechnung bzw. zur Kontrolle sind die gesammelten Informationen praktisch. Die Einsatzplanung kann optimiert werden, und die Auslastung steigt. Durch den Einsatz von ENAiKOON locate steigt die Wirtschaftlichkeit. Nicht zu vergessen: Auch die immer wichtiger werdende Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer erhöht sich. Die geringen Investitionen fallen dagegen kaum ins Gewicht und werden sich bereits nach kurzer Zeit amortisiert haben.
2. Verhaltensforschung bei Seehunden mit GPS
Eine ganz spannende und ungewöhnliche Telematik-Anwendung: In Dänemark untersuchen Wissenschaftler, welche Auswirkungen ein Windpark auf das Verhalten der Meeressäuger hat. Seehunde sind erstaunliche Tiere. Sie können selbst gegen den stärksten Strom anschwimmen, schlafen schwebend im Wasser und tauchen dabei zum Luftholen sogar ohne aufzuwachen auf. Auch im trüben Wasser finden sie Nahrung - die eleganten Schwimmer tasten einfach den Untergrund mit ihren Schnurrhaaren nach Plattfischen ab. Werden sich die Tiere von einem Windpark auf dem Meer gestört fühlen? Der dänische Energieversorger SEAS hat südlich von Lolland bei Rødsand für 250 Millionen Euro einen großen Offshore-Windpark gebaut. Insgesamt 72 jeweils knapp 69 Meter hohe Turbinen mit einem Rotordurchmesser von über 80 Metern sollen dort Tag für Tag Windenergie in elektrische Energie umwandeln. Damit können bis zu 120.000 Haushalte mit alternativem Strom versorgt werden.
Doch auf dem Areal des Windparks leben auch rund 200 Seehunde, die vielleicht zu einer noch größeren Population in diesem Gebiet gehören. Möglicherweise könnte das mit dem Windpark verbundene höhere Verkehrsaufkommen die sensiblen Seehunde und Robben in ihrem natürlichen Lebensraum beeinflussen. Eine umfangreiche Umweltstudie sollte Aufschluss bringen. Wissenschaftler untersuchten, wie weit die Tiere bei der Futtersuche schwimmen, wie viel sie im Gebiet des Windparks fressen und wie viel Zeit sie an Land verbringen. Experten vom Nationalen Umweltforschungs-Institut Dänemark arbeiten dazu bereits seit zwei Jahren mit Kollegen vom Stromkonzern SEAS zusammen.
Inzwischen wissen die Fachleute, dass die Robben sehr mobil sind - sie legen schon mal 650 Kilometer in zehn Tagen zurück - während die bequemeren Seehunde innerhalb eines Radius von 10 km plantschen. Bisher wurden solche Studien mit Hilfe von Flugzeugen durchgeführt, aus denen man die Tiere zählte. Doch das ist teuer und unpraktisch, denn die Säugetiere verbringen viel Zeit unter Wasser. Deshalb waren die Ergebnisse solcher Untersuchungen bislang höchstens Momentaufnahmen.
Die dänischen Tierforscher setzen inzwischen ein kleines Fernüberwachungsmodul (ENAiKOON locate), das die Tiere für eine gewisse Zeit auf dem Kopf tragen. Es ist eine Spezialentwicklung von ENAiKOON. Die Robben werden dadurch nicht in ihrem normalen Leben beeinträchtigt. Sobald das Tier seinen Kopf aus dem Wasser streckt, wird die aktuelle Position über GPS ermittelt und abgespeichert. Einmal am Tag schaltet sich der eingebaute Sender ein und funkt die neuesten Daten über Aufenthaltsort, zurückgelegte Wegstrecke usw. an die Meeresbiologen. Das geschieht immer dann, wenn sich die Seehunde am Strand sonnen. Die Hochleistungsbatterie hält auf diese Art ungefähr zehn Monate.
Sie sehen, ENAiKOON hat auch ein Herz für Tiere!
